Berichte – Jugendfeuerwehr

Aus dem Leben der Jugendfeuerwehr.

Jugendfeuerwehr 24 Stunden im Einsatz

Schloß Holte-Stukenbrock; 16.09.2009

Am 16.09. startete ein ganz besondere Ereignis in diesem Jahr. Endlich stand der lang ersehnte Berufsfeuerwehrtag vor der Tür.

Zuerst waren alle sehr aufgeregt und stürmten bei jedem Telefonklingeln sofort zu den Fahrzeugen. Meistens waren das aber Anrufe, bei denen z.B. der Apothekennotdienst erfragt wurde. Als wir alle einen Film guckten, ging unserer erster richtige Alarm in unserer eigenen besetzten Leitstelle ein. Es ging zur Firma JOFO. Leider war es nur ein Fehlalarm. Es waren zwar alle

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etwas enttäuscht, aber wir haben uns schon auf den nächsten Alarm gefasst gemacht.

Um 22:12 Uhr war dann wirklich unser erster richtiger Einsatz auf dem örtlichen Bauhof. Wir mussten ein Feuer löschen und eine Person aus dem Feuer retten. Dabei benutzten wir unsere eigenen Atemschutzgeräte, da wir die richtigen ja noch nicht benutzen dürfen (statt Pressluftflaschen bestanden unsere aus Abflussrohren).

Als wir dann wieder am Gerätehaus ankamen, war auch schon „Nachtruhe“ angesagt, aber daran hielt sich natürlich niemand, denn keiner wollte was verpassen. Es führte nachher soweit, dass einige versuchten in ihren Spinden zu schlafen. Das klappte aber nicht wirklich!!!

Segeltour auf der Ostsee

Schloß Holte-Stukenbrock; 06.09.2007

Nachdem wir uns Samstag Morgen um 6:00 Uhr am Gerätehaus Stukenbrock getroffen haben, um die letzten Sachen zu packen, konnten wir uns um 6:30 auf den Weg in Richtung Kiel machen. Dort angekommen stand unser Schiff, der Zweimastklipper Elegant, bereits für uns bereit, damit wir unsere Unterkunft für die nächsten Tage beziehen konnten. Nach einer Begrüßung durch Nic, unserem Kapitän, und Laura, der Matrosin, startete der Motor und wir stachen in See. Währenddessen bekamen alle eine kurze Einweisung

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in die Kunst des Segelns, sodass kurz darauf die ersten Segel gesetzt werden konnten und wir unter einer milden Brise Richtung Dänemark fuhren. Schon hierbei merkten alle Teilnehmer, dass Segeln ein wahrer Teamsport ist, bei dem jeder gefragt ist.

Am späten Nachmittag fanden wir Zeit unser längst überfälliges Mittagessen zu uns zu nehmen. Es gab Hänchenschnitzel mit Gemüsereis. Als Dessert hat das erste Küchenteam Paradies-Creme in drei verschiedenen Sorten vorbereitet. Das erste selbst gekochte Essen. Und es war richtig lecker. Gegen 16:00 Uhr kamen wir an unserem heutigen Etappen-Ziel an. Der Wind trug uns ins dänische Marstal. Da der Hafen vor Ort recht voll war, blieb uns keine andere Möglichkeit, als in vierter Reihe anzulegen. Das hieß, dass wir immer über drei andere Schiffe laufen mussten, um an Land zu gehen. Infolgedessen blieben wir an Bord und vergnügten uns mit Gesellschaftsspielen.

Bereits um 8:00 Uhr startete der zweite Tag. Nach einem ausgiebigen Frühstück legten wir ab, setzten die Segel und steuerten bei ruhiger See die Insel Lyø an, eine kleine dänische Insel mit gerademal 35 Einwohnern. In dem kleinen idyllischen Hafen, den wir für uns ganz alleine hatten, bot sich die Möglichkeit den naheliegenden Strand zu besuchen. Hier fand dann die traditionelle Aufnahme unserer Neulinge in die Jugendfeuerwehr statt. Sie wurden von den älteren gepackt und samt Kleidung ins Meer geworfen. Daraus folgte eine Badeorgie, bei der fast alle badeten und auch vom Schiff direkt ins Meer springen durften. Abends gab es noch ein Lagerfeuer direkt am Strand.

Der vierte Tag führte uns in eine, für Dänemarks Verhältnisse, große Stadt. Nach einem recht windigen Sageltag, bei dem wir erstmalig richtige Schieflage mit unserem Schiff hatten und das Gehen an Bord nicht ganz so einfach war, liefen wir in Sønderborg ein. Leider schließen die Geschäfte in Dänemark sehr früh (17:00 Uhr), sodass wir die Einkaufsmöglichkeiten nicht wahrnehmen konnten. Diese Chance bot sich jedoch an unserer nächsten Station, die wir am Dienstag ansteuerten. Wir segelten direkt nach Fåborg. Der Tag zeigte sich anfänglich sehr stürmisch mit enormen Schwankungen, sodass wir die frische Seeluft mit einem Hauch von Reisekaugummies genießen mussten, da es einige unter uns gab, denen diese Schunkelei nicht ganz so gut bekam. Dies legte sich jedoch am Nachmittag. Wir konnten erneut bei Sonnenschein und angenehmen Temperaturen auf dem Deck schlummern und uns treiben lassen.

JF-Kreis-Zeltlager in Rheda-Wiedenbrück

Schloß Holte-Stukenbrock; 16.05.2007

Am 16.06. trafen wir uns alle um 17:15 Uhr am Gerätehaus, um die letzten Sachen in unseren Anhänger zu packen. Nach einer halben Stunde konnten wir uns dann endlich auf den Weg machen, ins Jugendfeuerwehr-Zeltlager nach Rheda-Wiedenbrück. Als wir dann endlich dort im Schulzentrum ankamen, war es eigentlich sofort klar, wo wir unser Zelt aufschlagen. Es war nämlich nur noch neben den Verlern platz. Also blieb uns nichts anderes übrig, als unser Zelt dort aufzubauen.

Nach einer Weile hatten

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wir dann endlich das Zelt so stehen, wie wir es wollten. Und dann stürmten alle in das Zelt, um ihren Schlafplatz auszusuchen. Denn einige wollten ganz hinten schlafen, ein anderer wollte nicht vorne am Eingang schlafen, ein weiterer wollte nicht neben dem oder neben dem schlafen. Aber nach einer Weile war auch das Problem geklärt und alle waren zufrieden. Um 19 Uhr gab es auch schon das Abendessen. Leider konnten wir nicht sofort essen, denn wir hatten die Teller und das Besteck im Gerätehaus in Stukenbrock liegen lassen. So ein Pech aber auch. Wir zögerten nicht lange, denn in der Nähe waren, Gott sei Dank, noch Geschäfte offen, in dem wir dann Plastik Schüsseln und Plastik Besteck kauften. Aber eins war gut an dem Plastikbesteck, wir mussten nicht spülen!! J Also fiel an diesem Abend schon mal der Spüldienst weg. Juhu!!!!

Nach dem Abendessen spielten wir bis zum dunkel werden Fußball. Als es dann dunkel war, hatten wir die Möglichkeit in die Zeltdisco zu gehen. Irgendwie wollte da niemand so richtig hin, es sind zwar immer welche um die Zeltdisco drum herum geschlichen, aber rein gehen wollte niemand von uns. Also versammelten wir uns alle am Zelt und quatschten einfach alle zusammen. Später am Abend gab es auch noch ein Lagerfeuer. Am Lagerfeuer saß noch jemand mit einer Gitarre, um dort am Feuer ein bisschen Stimmung zu machen. Einige bekamen das Lagerfeuer gar nicht mehr richtig mit, denn vor lauter Hunger machten sie sich auf den Weg zu McDonalds. Sie bekamen nur noch die Reste der Glut mit. Um halb vier lagen endlich alle in ihren Schlafsäcken.

Die Nacht war doch für den ein oder anderen sehr kurz, denn um 7 Uhr wurden alle mit einem Alarm geweckt, der nicht zu überhören war. Um 8 Uhr gab es Frühstück. Nach dem Frühstück fingen wir mit den feuerwehrtechnischen Wettkämpfen an. Diese bestanden aus einem Schnellangriff, aus einem Staffellauf über 1500m, dem Beantworten von Fragen und aus einer Übung nach der FwDV 3. Die Zeit bis zum Orientierungslauf nutzten wir für eine Wasserschlacht.

Besuch der Atemschutzübungsstrecke in St. Vit

Schloß Holte-Stukenbrock; 09.05.2007

Am 09. Mai trafen wir uns schon um 17:00 Uhr am Feuerwehrhaus. Der Dienst fand diesmal nicht am Feuerwehrhaus, sonder an der Kreisfeuerwehrschule in St. Vit. Statt. Alle waren sehr gespannt, was uns dort erwarten würde, denn das einzigste was wir wussten war, dass wir auf die Atemschutzstrecke durften. Zwei Dienste zuvor wurde uns der richtige Umgang mit dem Atemschutzgeräten beigebracht. Wir haben einen Film zu diesem Thema gesehen und uns wurde einiges dazu erklärt. Wir fuhren also alle gut

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vorbereitet dorthin. In St. Vit angekommen, machten sich sofort die ersten drei Leute bereit. Diese mussten zuerst 200m auf einem Laufband zurücklegen, dann 20m auf einer so genannten Endlosleiter bewältigen und zum Schluss noch durch eine relativ enge Röhre kriechen.

Danach ging es sofort in die Atemschutzstrecke, in der es ca. 38°C warm und total verqualmt war. Dort drin mussten wir einen Hindernisparcours mit unseren selbstgebauten Atemschutzgeräten durchlaufen bzw. durchkriechen. Alle waren ziemlich fertig und erschöpft, als sie da wieder raus kamen. Das war jedoch auch verständlich, denn man schwitzte schon sehr, bevor man in den Parcours hinein gegangen ist. Auf dem Rückweg fuhren wir noch bei McDonalds vorbei und konnten uns alle erst mal wieder stärken.

Alle fanden diesen Abend richtig klasse. Jeder durfte nun einmal miterleben, wie anstrengend so etwas wirklich ist. Unsere Betreuer erzählten uns noch einiges über das Brandhaus in Lemgo, wo die "Großen" regelmäßig zum Üben hinfahren. Das ist in etwa so wie das was wir gemacht haben. Nur viel größer und dass es dort mehrere hundert Grad heiß ist, wie in einem richtig brennenden Haus.

Besuch der Flughafenfeuerwehr Paderborn/Lippstadt

Schloß Holte-Stukenbrock; 16.05.2006

Am Dienstag den 16.05. stand was ganz besonders auf unserm Dienstplan. Wir fuhren zum Flughafen Paderborn/Lippstadt, um dort die Flughafenfeuerwehr zu besichtigen und um den Flughafen einmal nicht aus der Sicht eines Urlaubers zu sehen. Als wir am Flughafen angekommen sind, waren einige schon neidisch auf die ganzen Urlauber, die in der Eingangshalle mit ihren Koffern und Taschen standen und auf ihren Flieger warteten.

In der Flughafenhall war eine ganz entspannte Stimmung. Man könnte schon fast

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sagen eine Urlaubstimmung. Nach einer kurzen Wartezeit kam auch schon ein Feuerwehrmann der Flughafenfeuerwehr, der uns an diesem Dienstabend die Flughafenfeuerwehr und das Flughafengelände zeigte. Als erstes guckten wir uns die Flughafenhalle an. Hier erzählte er uns, dass im vergangenen Jahr mehr als über 1 Millionen Passagiere diesen heimischen Flughafen nutzten, um von hier aus eine Reise in die ganze Welt zu beginnen.

Danach wollten wir auf das Flughafengelände. Um dort drauf zukommen, mussten wir uns erst von einem Sicherheitsbeamten kontrollieren lassen, um sicher zu gehen, dass wir keine Waffen oder ähnliche Gegenstände mit aufs Flughafengelände schmuggeln.

Anschließend wurden wir mit einem Bus über das Flughafengelände gefahren. Zwischendurch konnte man kleine Flugzeuge landen oder starten sehen. Der Weg mit dem Bus führte auch an einigen Werften für Flugzeuge, an einer Tankstelle und an einem Übungsplatz für die Feuerwehrleute vorbei. An dem Übungsplatz war ein Container aufgestellt, der ein Flugzeug imitiert. Dort übt die Flughafenfeuerwehr die Rettung von Personen. Für diesen Zweck sind in dem ganzen Container 6 Dummies versteckt.

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